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Zwangsstörungen

Zwangsstörungen bedeuten einen enormen Leidensdruck, nicht nur für das betroffene Kind selbst, sondern auch für die Familie.

Zwangsstörungen äussern sich in Form von Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen. Sie sind für die Betroffenen sehr quälend und unangenehm, weil sie die normalen Aktivitäten verunmöglichen. 

Zwangsgedanken sind wiederkehrende, anhaltende Gedanken, Impulse und Vorstellungen, die als aufdringlich oder unangemessen empfunden werden, gleichzeitig Angst und grosses Unbehagen hervorrufen. Die betroffene Person versucht, diese zu ignorieren oder zu unterdrücken. Oft wird versucht, die Zwangsgedanken mit anderen Gedanken oder Handlungen zu neutralisieren, die dann als Zwangshandlungen fungieren.

Zwangshandlungen sind wiederholende Verhaltensweisen wie Waschen, Ordnen oder Kontrollieren. Auch gedankliche Handlungen gehören in dieses Spektrum, wie z. B. Beten, Zählen oder Wörter wiederholen. Es sind stets Handlungen, zu denen sich das Kind gezwungen fühlt.

Was tun?

Für die Behandlung von Zwängen ist in den meisten Fällen eine therapeutische Unterstützung notwendig. Hier geht es darum, zu lernen, sich den Ängsten, Sorgen und Unsicherheiten zu stellen und auf eine gute Art damit umzugehen.

Wir empfehlen ein multimodales Behandlungskonzept, bestehend aus Psychoedukation und familienzentrierter Interventionen. Ergänzend dazu eine kognitive Verhaltenstherapie, einschliesslich Exposition mit Reaktionsverhinderung. Allenfalls auch eine medikamentöse Behandlung.

Zwangsstörungen lassen sich primär ambulant behandeln, ansonsten teilstationär oder vollstationär. Die Zuweisung in die Klinik muss über einen Arzt/eine Ärztin erfolgen. 

Zwangsstörungen werden in der Klinik Sonnenhof auf folgenden Stationen behandelt: