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Autismus

Typischerweise haben Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum Schwierigkeiten, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Sie brauchen Routinen und haben vielfach nischenartige Interessen. 

Autismus-Spektrum-Störungen sind gekennzeichnet durch Schwierigkeiten in sozialer Interaktion, Kommunikation sowie durch eingeschränktes, stereotypes und repetitives Verhalten. Manchmal können besondere Interessen oder Inselbegabungen vorhanden sein. Die Symptomatik beginnt häufig in der frühen Kindheit und äussert sich wie folgt:

  • fehlender Blickkontakt

  • fehlendes Lächeln

  • Unfähigkeit, auf Gefühle adäquat zu reagieren und Gefühle anderer zu erkennen

  • unmelodische Sprache

  • spezifische Rituale

  • detailversessen

  • in einer eigenen Welt lebend

Die Symptome und Ausprägungen variieren stark und sind sehr individuell, deshalb auch die Bezeichnung «Spektrum». Die Ursachen von Autismus sind komplex und umfassen sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren. 

Was tun?

Die Anzeichen für Autismus-Spektrum-Störungen sind schon in den ersten Lebensjahren erkennbar. Deren Behandlungen umfassen insbesondere verhaltens- und sprachtherapeutische Ansätze.

Primär wird die Krankheit symptomorientiert behandelt, mit pharmakologischen, psychotherapeutischen und sozial integrativen Massnahmen. Auch die kognitive Verhaltenstherapie sowie die medikamentöse Behandlung können helfen. Genauso Logopädie und Ergotherapie. 

Autismus lässt sich primär ambulant behandeln, ansonsten teilstationär oder vollstationär. Die Zuweisung in die Klinik muss über einen Arzt/eine Ärztin erfolgen. 

Autismus wird in der Klinik Sonnenhof auf folgenden Stationen behandelt: