Klinikschule
Lebenskompetenzen fördern statt Schulstoff büffeln: Wir unterrichten nach individuellen Möglichkeiten und Interessen.
Die Klinikschule ist keine klassische Schule. Wir sind eine Ganzjahresschule. Es gibt weder Unterricht in Klassen noch Prüfungen, Hausaufgaben und Zeugnisse. Das Angebot der Klinikschule richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen, die sich bei uns in einem stationären Aufenthalt befinden. Mit unseren Angeboten fördern wir das schulische Lernen, die überfachlichen Kompetenzen und die Lebenskompetenzen. Damit bestärken wir die persönliche, soziale und methodische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und bereiten sie vor für das Lernen, Arbeiten und Zusammenleben in einer Gemeinschaft.
Unser Fokus ist, dass sie eigene Lernwege gestalten, ihre Interessen und Stärken einbringen und in ihrem individuellen Lernen unterstützt werden: Lebenskompetenzen fördern statt Schulstoff büffeln.
Gestaltet wird unser Unterricht individuell, angebotsorientiert und therapeutisch indiziert. Er steht im Einklang mit den wichtigen Intentionen des Lehrplans 21 und orientiert sich zudem an den vier Förderschwerpunkten:
Erfahren (Lernraum: Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Berufsschulfächer)
Erleben (Projektarbeit, Kochen, Genuss & Sinne, Programmieren, Buchclub, Spiel & Spass, Umgang mit Mobbing, Sucht und Abhängigkeit, Teamfähigkeit, Bauen, Puzzeln, Knobeln, Berufswahl, usw.)
Handeln (Kreativatelier, Werkstatt, Outdoor/Erlebnispädagogik)
Bewegen (Ballspiele, therapeutisches Klettern, Badminton usw.)
Das schulische Personal arbeitet mit heil- und schulsozialpädagogischen Methoden sowie eng mit den Bereichen Medizin, Therapie und Pflege zusammen.
«Wohlbefinden sollte in der Schule unterrichtet werden, weil dies ein Gegenmittel zur sprunghaften Zunahme von Depressionen wäre, weil es die Lebenszufriedenheit vergrössern würde und weil es eine Hilfe zu besserem Lernen und kreativerem Denken wäre.» Seligmann, 2015